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Johanna´s erster BMW (m-cro for BMW)

Nov 30, 2020 | ALLGEMEIN, LEBENSART, Mobil

Freitag der 13. und ich bekomme „meinen“ ersten BMW – besser kann es nicht laufen – von einer Pechsträhne nach dem Aberglauben ist am heutigen Tag weit und breit nichts zu spüren.

Früh morgens geht es los, meine Vorfreude steigt immer weiter an. Punkt 10 Uhr sind Kirsten und ich zum Autohaus Boomers in Bocholt unterwegs und holen den BMW eScooter ab. Nach dem üblichen Papierkram wurde mir für den Scooter zunächst eine kleine Einweisung gegeben.
Die Bedienung ist wirklich kinderleicht und die erste Runde auf dem Gelände des Autohauses hat schon riesig Spaß gemacht.

Nach der kurzen Einweisung wurde mir zusätzlich die BMW m-cro app vorgestellt, die noch viele coole Features mit in das Fahrerlebnis bringt – zum Beispiel das Umstellen in den Sportmodus. Die App ist kostenlos und war ganz schnell auf meinem Smartphone installiert.

Sein Titel m-cro [sprich: micro] zieht sich durch sein Design und seine edienung. Er wirkt von Außen clean und modern und auch aus technischer Sicht ist alles am Gerät ganz einfach gehalten: Gas, Bremse, Klingel, Licht und das wars schon fast. Mehr braucht es am Scooter selbst auch nicht. Denn hier kommt, wie ich bereits erwähnt hatte, die App ins Spiel. Hierüber kann beispielsweise eine Wegfahrsperre eingestellt werden, wodurch der Scooter nicht mehr fahrtüchtig ist und nur dann gefahren werden kann, wenn ich das an dieser Stelle auch möchte. Ein Ortungsdienst ist auch integriert. Des Weiteren zeigt einem die App an, wie schnell man unterwegs ist, über wie viel Prozent der Akku noch verfügt oder wie viele Kilometer man insgesamt zurückgelegt hat.Um den Scooter im kleinen PAN-Mini transportieren zu können, haben wir ihn zusammengeklappt. Ging ganz schnell und einfach – kleinen Hebel hochschieben und schon ist er zusammengefaltet.

Bevor es zurück ins Büro ging, konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, den Scooter in seinem ganzen Fahrerlebnis auszutesten. Also legten wir einen Zwischenstopp im Kubaai-Gelände ein. Hier auf dem Radweg und den unterschiedlichen Bodenbelägen aus Beton und Schotter haben wir den Scooter zeigen lassen, was er außerhalb des Boomers-Gelände noch so drauf hat.

 

Um den Scooter fahren zu können, muss man erst mal wie mit einem normalen Tretroller Schwung holen und dann zusätzlich elektrisch Gas geben. Selbst die Geschwindigkeit kann man mit dem Hebel rechts super einfach regulieren. Und wenn es dann doch mal nötig ist zu bremsen, macht er einen Sound, um den Personen um mich herum Bescheid zugeben, dass ich da bin. – Je stärker ich gebremst habe, desto lauter wurde der Sound – das löste bei Kirsten und mir anfänglich Gelächter aus, bis wir uns daran gewöhnt hatten. Natürlich hatte Kirsten auch ihre Kamera während meiner Probefahrt gezückt und machte einige Schnappschüsse von mir und dem neuen Gefährt.

Nachdem ich die erste Kurve gefahren hatte,  hatte ich den Dreh schon raus. Es ist ganz einfach: etwas Gas weg und natürlich eine Stelle „in petto“ haben, die dem Wendekreis des Scooters entspricht. Dann kann auch nichts schief gehen. Als ich mit dem Scooter die Podiumsbrücke am Schiffchen hochgefahren bin, hat er mich wirklich positiv überrascht. Er fuhr ohne Probleme die Steigung hinauf, in fast demselben Tempo wie auf gerader Strecke. Nachdem ich meine Runden dort gezogen hatte, ist Kirsten mit dem Auto zurück ins Büro und ich selbst kam natürlich mit dem eScooter hinterher. Unterwegs habe ich viele neugierige Blicke und Kommentare bemerken können. Bin wohl nicht die Einzige, die so einen eScooter interessant findet.

Nach einigen Kilometern, die ich den Scooter jetzt ausprobieren durfte, kann ich sagen, es macht einen „Riesenspaß“ und ich kann es nur jedem ans Herz legen, so einen eScooter mal zu fahren, wenn Er oder Sie die Chance dazu hat. Auch in der etwas dunkleren Jahreszeit ist man durch die Beleuchtung am eScooter sicher unterwegs. Und die Endorphine sprudeln nur so aus einem heraus. Einfach ein tolles Fahrerlebnis.

Kleiner Tipp zum Schluss: Wer Lust hat schnell zu fahren, sollte eine möglichst glatte und ebene Strecke aussuchen und natürlich vorher in der App auf den Sportmodus umschalten. Dann sind bis zu 22 km/h drin. Die glatten Strecken sind sowieso auch besser für einen länger haltenden Akku (so kam es mir zumindest auf meinen Fahrten vor) und sie sind auch komfortabler für die Füße und Beine.

Text: Johanna Eggern,
Fotos: Kirsten Buß