„Lease a bike“ und alle sind happy

Jul 28, 2020 | ALLGEMEIN, Mobil, SPECIALS

Bocholt ist durch und durch Fahrradstadt, mit allen Aspekten, die das begünstigen: kurze Distanzen, flache Gegend, gut ausgebautes Wegenetz … Vor diesem Hintergrund könnten noch viel mehr Arbeitgeber und -nehmer die Vorteile des geförderten Dienstbike-Leasings genießen. Hier die wichtigsten Infos im Überblick …

Was dahinter steht? Seit Anfang diesen Jahres ist eine gesetzliche Neuregelung in Kraft, die es für Arbeitgeber wie -nehmer noch attraktiver macht, privat verwendbare Dienst-Fahrräder und e-Bikes zu nutzen. Das Ganze geschieht im Rahmen einer Gehaltsumwandlung: Der Arbeitnehmer kauft oder least Fahrräder oder e-Bikes und stellt sie seinen Mitarbeitern zur Nutzung oder auch zum Kauf zur Verfügung. 

Unternehmer wie Mitarbeiter profitieren von den neuen Leasing-Regelungen für Fahrräder und E-Bikes im Rahmen des Gehaltsumwandlungsmodells. Dabei wird dem steuerpflichtigen Gehalt des Arbeitnehmers ein kleiner Bruchteil des Bruttolistenpreises des Rades als „geldwerter Vorteil“ aufgeschlagen – woraus sich ein Steuervorteil ergibt, der sich auf mehrere Hundert Euro summieren kann. Dazu kommt: Durch die Versteuerung des geldwerten Vorteils ist die private Nutzung des Rades ausdrücklich erlaubt. Dem Arbeitgeber steht es natürlich auch frei, dem Arbeitnehmer das Rad zum Kauf (über kleine, monatliche Raten als geldwerter Vorteil) anzubieten.

Das Win-win-win-Modell

Für Arbeitnehmer wie -geber ergeben sich zahlreiche Vorteile. Um mit den letzteren anzufangen: Arbeitgeber profitieren unter anderem von den geringen Kosten, denn durch die Gehaltsumwandlung entstehen keine hohen Investitionskosten, weder einmalig zu Anfang noch laufend. Im Gegenteil: Durch Betriebsausgabenabzug der Leasingraten oder Abschreibung kann für steuerliche Zwecke zusätzlicher Aufwand steuerlich geltend gemacht werden, zudem reduzieren sich bei der Gehaltsumwandlung die Lohnnebenkosten. Und apropos Sparen: Auch einige Parkplätze können eingespart werden (in Innenstadtlagen ein besonderer Vorteil).

 Ein Hauptvorteil des Dienstbikes liegt aber auch darin, dass es ein hervorragendes Instrument der Mitarbeiterbindung ist – weil es den Mitarbeitern Wertschätzung zeigt und ihnen finanzielle wie praktische Vorteile verschafft … drei in einem, sozusagen.

Und da ist dann natürlich auch noch die Umwelt, die gewinnt. Was wiederum einen Imagegewinn für das Unternehmen darstellt.

 

Der bessere Dienstwagen

Was die Vorteile des Dienstbike-Leasings angeht, stehen die Arbeitnehmer den Arbeitgebern in nichts nach: Wer ein entsprechendes Angebot von seinem Arbeitgeber erhält und annimmt, erhält in der Regel sein Wunschbike – und im Leasing dank steuerlicher Vorteile deutlich günstiger als durch Direktkauf (davon abgesehen, dass das Ganze vom Arbeitgeber nach eigenem Gusto noch bezuschusst werden kann). Zudem ist in den meisten Angeboten bereits ein Versicherungsschutz enthalten, häufig als Komplettlösung , d.h. gegen (Teile-)Diebstahl, Material- und Produktionsfehler, Unfallschäden, unsachgemäße Handhabung, Vandalismuss und teils sogar Verschleiß.

Was zählt ist für den Einzelnen aber vor allem, dass er das Bike in seiner Freizeit uneingeschränkt nutzen kann. Was bedeutet: mehr Freiheit, mehr Fitness … und das gute Gefühl, einen persönlichen Teil zum Klimaschutz beizutragen. 

 

Fit for Fahrrad

Ein letzter, ganz entscheidernder und für alle relevanter Vorteil klang schon an: Ein Dienstbike ist aktive Gesundheitsförderung! Zu radeln macht nicht nur Spaß, sondern dient dem eigenen Wohlgefühl und der persönlichen Ausgeglichenheit – zudem sind aus Sicht des Unternehmens frische, fitte Mitarbeiter nachweislich „besser drauf“ und seltener krank als Kollegen, die mit anderen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen.

Bei so vielen Vorteilen für alle Beteilgten fällt es wirklich schwer, ein Argument gegen Dienstbike-Leasing zu finden, nicht wahr? Also, los geht´s!

Text: Michael Jakoby