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MEINE WINTERZEIT

von | Okt 29, 2021 | LEBENSART

Susan Albers – Das neue Album

Die Faszination großer Melodien, wie zum Beispiel von Barbra Streisand oder Celine Dion, und ihre Liebe zu handgemachter Musik auf hohem Niveau, inspirierte Susan Albers, 2021 nun selbst ein Album voller musikalischer Vielfalt und Qualität zu produzieren. Und welche Zeit passt besser zu großen Emotionen und erfüllenden Melodien als die Winterzeit. 

Für dieses Projekt kleidete sie internationale Weihnachts- und Winterlieder, aber auch nationale, traditionelle Titel dieses Genres in ein neues Gewand und verfasste deutsche Texte zu den internationalen Originalwerken. Die Titelauswahl basiert auf schönen Erinnerungen ihrer Kindheit und bindet sogar ihre Familie mit ein. So spielt beispielsweise ihr Vater bei einem Lied, welches sie in jungen Jahren immer gemeinsam zu Weihnachten sangen, Akkordeon. Auch stilistisch passende Eigenkompositionen der Künstlerin, wie zum Beispiel ein Song über ihre Heimat, wurden eingebunden. Zudem war es für Susan Albers schon lange eine Herzensangelegenheit, ein Album in ihrer Muttersprache zu produzieren. Diesen Traum hat sie sich nun erfüllt.

pan: Susan, dein Elternhaus ist in Rhede und ihr habt von jeher viel zusammen Musik gemacht. Gab es in Deiner Kindheit zur Weihnachtszeit einen Lieblingsfamiliensong?

Susan: Die Weihnachtszeit war absolut geprägt von Singen und gemeinsamem Musik machen. Vor allem die alljährlichen Weihnachtssingen von den Familien Albers und Böing sind bis heute noch Tradition und bringen uns jedes Jahr aufs Neue zusammen. Und natürlich begleiten mich seit Kind an auch Songs, die ich von diesen Weihnachtssingen kenne.

Beispielsweise das Lied „Luleise, still mein Kind“ oder „Zu Betlehem geboren“, das singen wir immer, wenn wir an Hl. Abend das Christkind in die Krippe legen. Am meisten ist Stimmung, wenn „Ei, ei ei so eine Schneeballschlacht“ gewünscht wird, oder als kleiner Insider „Transeamus“. Aber grundsätzlich kann ich mich gar nicht entscheiden, welches Lied zu Weihnachten das Schönste ist, denn es gibt einfach so unglaublich viele Titel, die mich von Kindheit an begleiten und mich immer wieder neu berühren.

pan: Dein Vater spielt Orgel und Schifferklavier, richtig? Wie ist es dazu gekommen, dass er bei deinem neuen Album mit von der Partie ist?

Susan: Mein lieber Yamaha-Kollege Peter Baartmans ist bei dem Titel „Menschen, die ihr wart verloren“ an der Orgel zu hören, meinen Papa hab ich für „Sankt Niklas war ein Seemann“ von Freddy Quinn  angeheuert. 🙂 Dieses Lied hat er als ich klein war zur Weihnachtszeit immer gespielt und ich fand es damals schon immer so schön, dass das eins der ersten Titel war, die ich als Idee für das neue Album aufgeschrieben hatte. Mit meinen Arrangeuren habe ich dann die Besetzung der Instrumente besprochen und als altes Seemannslied darf da natürlich ein Akkordeon / Schifferklavier nicht fehlen. Und da kam einfach nur Papa in Frage.
Es ist schon ein ganz besonderes Gefühl, meinen Vater somit auch als Musiker auf diesem Album quasi verewigt zu haben. Mama durfte natürlich auch nicht fehlen, war aber dann mehr am Dekorativen beteiligt. Sie hat zum Beispiel den Schnee für das Cover-Foto perfekt rieseln lassen.

pan: Hast du schon einen Plan, ob und welches Lied du aus dem Winteralbum zu Weihnachten im Kreise deiner Lieben singen wirst?

Susan: Ich denke, da so viele Lieder Teil unserer Weihnachtssingen-Tradition sind, werden wohl ein paar mehr gesungen werden, aber wie in jedem Jahr, darf sich jeder aus der Familie ein Lied wünschen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass der Titel „Ett geht doch nicks voer Rhee“ als wahrscheinlich einziges Nicht-Weihnachtslied es beim Singen in die Playlist schaffen könnte. Diesen Song hab ich für meine Heimat Rhede geschrieben und aufs Album gepackt. Damit fühlt sich jeder in der Familie wieder mit seiner Heimat verbunden. Ich bin einfach mal gespannt, welche Songs dann an den Abenden ihren großen Auftritt haben werden.