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Wir machen auf__________merksam

Jan 29, 2021 | AKTUELLES

Protestaktion aus dem Bocholter Handel

In den Schaufenstern der Innenstadtstraßen und der Center hingen 1.500 A1 Plakate mit dem Hinweis „Wir machen auf___merksam! Wir ÖFFNEN die Augen für eine absolute Notsituation“.
Um der Politik noch mehr die Augen zu öffnen wurde am Montag, den 18. Januar ´21 um 12 Uhr ein riesiges Großbanner von 8 x 5 m auf dem Marktplatz am historischen Rathaus mit einem Kran hochgezogen. Die Bocholter Werbegemeinschaft beteiligt sich damit an einer deutschlandweiten Protestaktion. Der Einzelhandel machte mit dieser Aktion noch einmal auf___merksam, auf die existenzgefährdende Situation. 65% des stationären Einzelhandels sind durch die Pandemie-Maßnahmen unmittelbar betroffen. Es droht nicht nur das AUS dieser Betriebe, sondern es gleicht einem staatlich angeordneten Berufsverbot. Viele Händler, insbesondere in der Modebranche handeln mit „verderblicher“ Ware. Wenn die für die laufende Saison eingekaufte Ware nicht verkauft wird, so muss sie nahezu komplett abgeschrieben werden. Es geht eben nicht nur darum, einen Teil der Fixkosten zu erstatten. Der viel größere Verlust ist der Warenbestand, der Tag für Tag ein größeres Loch in die Reserven reißt. Bei vielen sind die Reserven nach dem mehrfach wiederholten Lockdown restlos aufgebraucht.

Die Bocholter Innenstadt war gelb!

Die Werbe- und Straßengemeinschaften in Bocholt knüpften damit an die Forderung an die Politik vom 8. Januar an. In einem Schreiben hatten diese Unterstützung gefordert und um die Neuauflage des bezuschussten Bocholt Gutscheins gebeten. Die Werbe- und Straßengemeinschaften haben natürlich darauf hinweisen – und so hieß es auch auf der Website der Aktion-, dass sie sich an die Regeln halten, nicht zu Großdemos aufrufen und nicht dazu aufrufen einfach die Geschäfte zu öffnen. Es soll niemand gesundheitlich gefährdet werden. Sie fordern eine finanzielle Entschädigung und die Wiedereröffnung des derzeit geschlossenen lokalen Einzelhandels. Alternativ wurde eine angemessene Entschädigung gefordert, z.B. durch eine Neuauflage des bezuschussten Bocholt Gutscheins. Wird nicht gehandelt, werden viele Geschäfte diesen Lockdown nicht überstehen und dies hat zur Folge, dass die Innenstädte verwaisen.