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Zum WELTTAG DES BUCHES IN BOCHOLT

Mrz 24, 2021 | LEBENSART

Am 23. April 2021 ist es wieder soweit: Weltweit feiern Lesebegeisterte am Welttag des Buches ein großes Lesefest. Klein wird es wohl eher in diesem Jahr ausfallen, angesichts der Achterbahnfahrt in Sachen Corona-Inzidenzen . Der PAN-Leser indes, infiziert vom Lesen, ist gewappnet gegen die Pandemie und greift zum nächstliegenden Buch, zu finden vor allem in Bocholt, dessen Name zurückzuführen ist – man höre & staune – auf das Buch. Ein Baum war es, der bei der Namensgebung von Bocholt sowie des Buches Pate stand. Als Johannes Gutenberg um 1450 das Drucken erfand, verwendete er für seine ersten Lettern Stäbe aus Buchenholz, Buchenstäbe also, aus denen Buchstaben wurden. Das Buch hatte seinen Namen. Aber, so schimpft unser Meckermann im Langenbergparkt, Bocholt hatte ihn schon früher, den Buchenbaum im Namen:  Buchholz wurde bereits 1222 zur Stadt erklärt mit der Buche im Stadtwappen: „Stat Buchholtz“ und feiert im nächsten Jahr sein 800-jähriges Stadtjubiläum. Zu diesem Anlaß werden sicherlich mancherlei Bücher erscheinen.

Der findige PAN-Leser indes kann auch hier die Wartezeit überbrücken und findet in den Auslagen der Buchläden von Bocholt & Umgebung einen Reiseverführer zum Buch, bzw. in die Bücherstadt Bredevoort. Autor: der Bocholter Antiquar Rainer Heeke, Mitinitiator der benachbarten Boekenstad. Zweisprachig kommt es daher. Deutsch – Nederlands. Eine Reise in die Stadt der träumenden Bücher.

Bredevoort – de Stad van de dromende Boeken.

Wir tauchen ein in das Paradies des Buches. Das erste Wort hat die Praktikantin, der fremde Blick von außen auf rare books & rare people. Dann drückt der Student der Fotografie Sebastian auf den Auslöser, Portraits der Bookinisten, meisterlich fotografiert. Es folgt ein polyphones Stück, ein verwildertes Diarium über das Tun & Treiben in der Bücherstadt. Ein Lobgesang auf das Buch und das Leben mit den Büchern. Jetzt fehlst nur noch du, liebe Leserin, lieber Leser im Paradies der Bücher, Fiktionen, Realität und Poesie.

Das Lesen hat zu tun mit Fußgängern & Pilgern. „Ich bin ein wenig Mond und ein wenig reisender Händler. Meine Spezialität sind jene Stunden, die ihre Uhr verloren haben.“ Das Buch hat 208 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, einen festen Einband mit Schutzumschlag, Fadenheftung und ein blaues Lesebändchen und ist erschienen im Achterland Verlag Bocholt & Bredevoort. Ein bibliophiles Kleinod im Querformat.
Kostenpunkt € 20,-