Mo.-Fr., 8 – 17 Uhr

Max Stellmach I maxx-real-estate I business-unplugged Part II

Nov. 25, 2025 | Portraits

Walking the dogs im Stadtwald  I  Marktbummel  I  Bilanz 2025

Advertorial | Fotos: Kirsten & Roland Buß | Text: Roland Buß

 

Faktencheck

Geburtsjahr 1989 | Sternzeichen Krebs | Aszendent Steinbock … an einem Sonntag geboren – wie seine Mutter auf Nachfrage berichtete | verheiratet mit Steffi | Vater von Fritz (6) und Karl (3) | Sohn von Veronika & Heinrich Fritz Stellmach | Passion: Skifahren | lieber Berge … als Meer | Bier vor Wein … gerne Bitburger | wenn Wein… gerne Sauvignon Blanc von Cloudy Bay .. Neuseeland … beim Roten … gerne Primitivo | Als Digestif… ein Rum … bevorzugt Havanna Club 7 | wenn es ein Cocktail sein soll: Negroni | Glas-Halb-Voll-Denker | Windows-User | auf die Frage nach „Barfuss oder Lackschuh“ … eher Lackschuh | Traumauto: Bentley Continental GT und Porsche GT 3RS | Lieblingsfarbe: Im allgemeinen … blau | Eigenes Fahrzeug: „Ein Wolf im Schafspelz“ – Farbe: weiß | Lieblingsfilm/e: „Full Metall Jacket“ und „Das Schweigen der Lämmer“ | Notizen mit Füller-Notierer … vorzugsweise einem Lamy … in eine DIN A5-Kladde | Letztes Buch: Die Welle | Vermisstes Talent: Wissen durch Bücher aufsaugen zu können … eher praktisch orientiert beim Wissenstransfer | eigene Bewertung seiner Kreativität: Stufe 7 … auf der Skala von 1 (niedrig) bis 10 (hoch) | Auf die Frage zu legendären Musik-Stücken: Thunderstruck von AC/DC und Thriller von Michael Jackson| Faible für Schweizer Uhrwerke | Hang zu Speisen aus der österreichischen Küche | Bucket List: Eine Safari mit Fritz & Karl im Krüger Nationalpark 

 

Vita | in Stichworten 

2007: Lehre zum Bankkaufmann, bei einem Institut in der Region | 2008: einvernehmliche Beendigung dieses Ausbildungsverhältnisses – aufgrund unterschiedlicher Ideen zu dessen Ausgestaltung 😉 … oder auch „beruflich falsch abgebogen“ | Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bei Auto Krabbe in Bocholt | während der Gesellenzeit … Abschluss der Meisterprüfung | anschließend drei Jahre Werkstattleitung als Meister | 2018 Wechsel zum Autohaus Bleker | nebenberufliches Fernstudium zum Bachelor of Arts (B.A.) Real Estate, bei der EBZ Business School GmbH in Bochum | 21. April 2020: Eintragung der Bild- und Wortmarke Maxx Real Estate – der Schritt in die Selbstständigkeit

 

Prolog

Ein Jahr ist es her, dass wir Euch den Geschäftsführer der Max Stellmach real estate GmbH in der Dezember-Ausgabe des PAN 2024 vorgestellt haben. Viel Wasser ist seitdem durch die Aa geflossen. Mit dieser JahresWende-PAN-Edition – unter dem Motto #allesimFluss | #amFluss (unsere gute alte Aa) ein idealer Zeitpunkt, um das zurückliegende Geschäftsjahr zu bilanzieren und nach vorne zu schauen. 

Wer im letzten Jahr schon im PAN schmökernd gedanklich mit uns bei selbstgemachter Pasta, Wiener Schnitzeln & Wein am Tisch saß – wird sich erinnern: Unsere Coverstory mit Max Stellmach war keine typische Unternehmer-Story. Extrem nahbar, schnörkellos und gespickt mit merkWÜRDigen Erinnerungen und Anekdoten. 

Samstag | 01. November 2025 | 13:00 Uhr | Allerheiligen | Treffpunkt: Unter den Eichen | 46397 Bocholt | Euregio-Parkplatz | Unser Start zu einer Hunderunde durch den Stadtwald 

Einer alten Tradition folgend machen wir uns mit Oskar, dem aufgeweckten Entlebuchler Sennhund aus dem Hause Stellmach und unserer Fellnase/Agenturtöle Paula auf den Weg. Die Bäume der Wiener Allee bilden mit ihren herbstgefärbtem Laub einen leichten Schutz vor dem (noch) nieselndem Regen. Apropos Wiener Allee … wir sollten eine Neuauflage unserer Wiener-Schnitzel-Session für das Jahr 2026 anpeilen – wobei wir zunächst noch ein Kaiserschmarrn-Spektakel kulinarisch abarbeiten sollten. Max Vorliebe für diese Klassiker der österreichischen Küche basiert auf seiner Passion für Skifahren: „Du kannst mir keinen größeren Gefallen tun, als mich oben auf einen Gletscher zu stellen – ohne ein Handy in Griffweite. Umgeben von der Natur, die ich in vollen Zügen genieße – um dann die Piste herunterzufahren.“ – so seine Aussage. 

Mein Hang zur bodenständigen französischen Küche lässt ein Duell von Crêpe Suzette und Kaiserschmarrn naheliegend erscheinen. Wir biegen rechts in einen schmalen Waldweg ein. 

Wie würdest du das zurückliegende Geschäftsjahr für euch bilanzieren? 

Es war ein wirklich gutes Jahr für uns. Wir haben uns weiter entwickeln dürfen, nicht zuletzt durch neue Kunden, die uns ihr Vertrauen auch für größere Projekte wie Mehrfamilienhäuser und Gewerbeeinheiten geschenkt haben. Unser Aktions-Radius ist nachfragebedingt gewachsen – so sind wir mittlerweile auch in Düsseldorf, Krefeld etc. aktiv.

Unser Motto im Interview lautet: Konkret schlägt abstrakt. Könntest du euer erfolgreiches Geschäftsjahr auch in Zahlen belegen, wie Umsatzzuwachs, vermittelte Objekte etc.? 

Ja ;-). 

Max verschmitztes Lächeln deutet darauf hin, dass ich auf Granit beißen könnte – dennoch lässt er sich eine Zahl entlocken: 

Unser Engagement hat bewirkt, dass wir in diesem Jahr Immobilien im Gesamtwert von 12,3 Millionen Euro erfolgreich in neue Hände vermittelt haben – eine Vielzahl spannender Objekte, die wir im besten Interesse unserer Kunden platziert haben. Für ein agiles, smartes Unternehmen wie unseres ist das ein wirklich erfreuliches Ergebnis. Und: Es markiert erneut einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Kurz gesagt – wir befinden uns weiterhin auf einem guten Kurs.  

Ich rufe ihm meine WhatsApp vom letzten Wochenende in Erinnerung: „Die Welt wirkt zurzeit ein bisschen zu laut, zu schnell, zu voll mit Meinung – und zu leer an Herz. Deshalb setzen wir ein Gegenzeichen: Entschleunigung, Reflexion, Zuversicht. Wir halten inne, blicken zurück – und nach vorn: auf ein 2026 mit mehr Haltung, mehr Verbindung.“

Gute Gründe für ein Gespräch

Was sagt dir dein Gefühl dazu? 

Wir leben in einer Zeit, die sich wesentlich besser anfühlt als noch vor wenigen Jahren, als die Pandemie vieles auf den Kopf gestellt hat. Aber ich glaube auch, dass viele noch unter mentalem Long-Covid leiden. Bisweilen vermisse ich die Zuversicht auf die Zukunft. Manchen Menschen fehlt sowohl Antrieb als auch Entscheidungsfreudigkeit. 

Wir reflektieren gemeinsam, dass es Menschen gibt, die sich hinsichtlich ihres Wohnumfeldes verändern wollen. Insbesondere ältere Menschen würden sich mit dem Gedanken tragen, sich wohnungstechnisch kleiner zu setzen – gerne zukünftig stadtnah, um kürzere Wege zu genießen. Ein Bedarf, dem durch die vielen Bauprojekte entlang unserer Aa Rechnung getragen wird. Dennoch scheinen einige Interessenten bei diesen Gedanken zögerlicher zu sein, als vor Jahren. Das subjektive Gefühl „in unsicheren Zeiten zu leben“ würde teilweise überstrahlen, dass gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Veränderung sei – möglicherweise für den Verkauf einer zu groß gewordenen Immobilie. Irgendwann nehme einem das fortgeschrittene Alter oder eine Erkrankung die Entscheidung ab, das Beste aus den Möglichkeiten zu machen. 

In diesem Zusammenhang ziehen wir die Erkenntnis nach vorne, dass sich Bocholt zu einer Zuzugsregion gemausert hat – zwar bedächtig, aber 0,6 Prozent Wachstum stechen positiv heraus, aus Landes- und Bundestrends, wonach es vornehmlich größere Städte als Bocholt sind, die von dem Anstieg der Bevölkerung profitieren. Regelmäßig hören wir Geschichten, dass gerade auch junge Menschen nach Bocholt zurück kehren, um hier ihre Familie in einem lebenswerten Umfeld zu gründen. Das größte zusammenhängende, erschlossene Industriegebiet in NRW, die vielen herausragenden Unternehmen in der Region, das stetig wachsende Klinikum Westmünsterland erzeugen eine Sogwirkung auf Menschen, die hier arbeiten, leben und wohnen wollen.

Trotz des Baum-Booms, den wir als Bocholter möglicherweise wahrnehmen, weist unsere Heimatstadt immer noch ein Wohnungs-Defizit aus.

Quelle: https://geschaeftsbericht.wohnbau-wml.de/immobilienmarkt-in-unserem-geschaeftsgebiet/?utm_source=chatgpt.com

Während wir im Gespräch vertieft sind, hat Paula einen ca. 2 Meter langen, armdicken Ast angeschleppt und vor Max abgelegt. Schon bei ihrer ersten Begegnung mit Max zeichnete sich ab, dass die beiden sich sehr mögen. Oskar zeigt sich von der Stückchenwurf-Aufforderungsaktion der blonden Hundelady eher unbeeindruckt. Am Rondell-Teich angekommen durchpflügt er erst einmal den Rand des Teiches … auf der Jagd nach treibenden Blättern. 

Mitten in unserem Dialog öffnet sich der Himmel … binnen weniger Augenblicke, sind wir trotz regenfester Kleidung ähnlich durchnässt, wie der badend-frohlockende Oskar. 

Der Stimmung und dem Gesprächsfaden tut’s keinen Abbruch … wir bewegen uns weiter zum Teich, wo im Sommer die Flamingos flanieren. 

Ich erzähle Max von dem Besuch Kirstens Family aus der Schweiz am letzten Wochenende. Onkel, Tante und Cousine genießen an einem wunderschönen Fleckchen den Blick in die Berge. Trotzdem stand am Ende unseres gemeinsamen Spaziergangs durch Bocholts Innenstadt, dem Kubaai-Quartier und dem AaSee-Areal ein tiefer Respekt vor dem, was hier geschaffen wurde … wie sich Bocholt weiterentwickelt hat, seit Horst’s Auswanderung in die Alpen … im Alter von 17 Jahren. Bisweilen schade, dass uns insbesondere Menschen von außerhalb vor Augen führen, wie toll sich Bocholt mausert.

Wir kommen überein, dass wir dem Spruch „Nörges beter as in Bokelt“ durchaus einen Funken Wahrheit abgewinnen können … aber nicht uneingeschränkt. Jeder von uns ist genug rumgekommen in der Welt, um zu wissen, dass es auch woanders schönen Fleckchen mit zu Recht stolzen Einwohnern gibt. Gleichwohl sind wir uns einig, dass unsere Heimat Bocholt die Stadt ist, zu der wir immer gerne zurückkehren – „auf die Insel der Glückseligen“ wie man so sagt – im Vergleich zu anderen Städten und Orten. Bei der negativ belegten Stadtbild-Diskussion würden wir mit einem positiven Plädoyer für unsere Heimatstadt dagegen halten.

Wir halten den Zeitpunkt für gekommen, den Blick nach vorne zu richten:

Max … was hätte dein Lieblings-Opa Egon an dieser Stelle gesagt? 

 

Der sagte immer zu mir: „Junge, weißt du warum im Auto die Windschutzscheibe größer ist als der Rückspiegel? – weil wir nach vorne schauen sollen … zurück nur, wenn es notwendig ist.“ 

Ein paar seiner Weisheiten hatte Max bereits in der letzten Story mit uns allen geteilt. Es gibt sie, diese Lebensklugen, die uns mit ihren auf den Punkt gesprochenen Erfahrungen auf Kurs halten.

Lass uns gerne Opa Egon folgend nach vorne schauen, wie kommst du an neue Kunden … an neue Objekte? 

Unsere Weiterentwicklung, insbesondere im zurückliegenden Geschäftsjahr, führe ich auf ein Zusammenspiel vieler Faktoren zurück. Nach wie vor profitieren wir vom klassischen Empfehlungsmarketing. Machen wir einen guten Job, spricht sich das rum … zufriedene Kunden empfehlen uns weiter…

… auch digital, wie man der 5-Sterne-Bewertung bei Google entnehmen kann – basierend auf 23 Rezensionen. 

Auch dessen sind wir uns bewusst. Mich persönlich hat viel positive Resonanz auf unsere Coverstory im letzten Dezember-PAN erreicht. Insbesondere für Menschen die mich nicht … oder nicht gut kennen, könnte diese unplugged-Story der Türoffner gewesen sein, mit uns in Kontakt zu treten. Letztendlich ist es schwer nachzuvollziehen, welcher Part des Marketings die Interessenten zum Hörer greifen lässt. Darum bedienen wir möglichst viele Kanäle, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Einige Vermittlungen haben uns zum Beispiel durch unsere Tippgeber-Aktion erreicht, die wir auf Instagram ausspielen. 

Dort steht zu lesen: „Kennst du jemanden der seine Immobilie verkaufen möchte? Für jeden heißen Tipp, der zum Erfolg führt, kannst du dir 1.000€ Tippgeberprovision von uns sichern!“

Quelle: https://www.instagram.com/p/DAGI5SoOQuu/

Ich finde das ein gutes Zubrot insbesondere für junge Menschen, die Ohren und Augen offenhalten im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis. 

Für Max, absolut naheliegend, neben dem Studium ein paar Tausend Euro zu verdienen. Viel Geld, für dass man beim Aushilfsjob in der Gastronomie eine Menge Teller und Gläser von A nach B und zurück transportieren müsse. 

Wir lässt sich euer Kundenklientel beschreiben, was ist euer Geschäft? 

In der Branche gibt es viele, die sich sehr spitz zugeschnitten im Markt bewegen. Wir hingegen würden uns da nicht einengen wollen. Bei uns darf sich jeder Willkommen fühlen, vom Eigenheimbesitzer bis zum Großanleger. 

Wo fängt Großanleger an? 

Diese Schallgrenze mag jeder für sich selbst definieren. Wir haben das Glück, inzwischen mit Investoren und Family Offices zusammenzuarbeiten, bei denen größere Summen im Spiel sind – aber genauso wichtig ist uns der Kontakt zu Menschen, für die es um ihr erstes Objekt oder die nächste persönliche Entscheidung geht. Beides hat seinen Wert – und beides verdient unsere volle Aufmerksamkeit.

Erklärung: Family Offices sind spezialisierte Dienstleister, die sich um das Vermögen wohlhabender Familien oder Einzelpersonen kümmern – oft diskret, umfassend und langfristig. 

 „Junge, weißt du
warum im Auto die Windschutzscheibe größer
ist als der Rückspiegel? –
weil wir nach vorne
schauen sollen … 
zurück nur,
wenn es notwendig ist.“ 

Am Wildgehege angekommen tauschen wir Kindheitserinnerungen. Trotz der Jahrzehnte, die zwischen uns liegen, gibt es Parallelen: Der Geruch des Wildfutters, was man dort zieht  und an Rot- und Dammwild verfüttern kann, ist gleich geblieben – was sich verändert hat, sind Anzahl und Formate der Münzen, die man dafür einwerfen muss. 

Mittlerweile laufen wir wie die sprichwörtlichen, begossenen Pudel neben unseren Hunden her – aber nur was den Durchnässungsgrad angeht – die Stimmung ist unverändert gut und zuversichtlich. 

An unserem Ausgangspunkt zurückgekehrt nehmen Oskar und Paula einvernehmlich im Laderaum des Defenders Platz. Hat gut getan, diese „Walking the dots – Runde“ im vertrauten Stadtwald. Beim Absetzen von Max & Oskar an ihrem Domizil meißeln wir Termin und Location für ein passendes Shooting in unsere Terminkalender – was heute genauso baden gegangen ist, wie Oskar … in jedem sich bietenden Teich. 

Samstag | 08. November 2025 | 11:00 Uhr | Treffpunkt: Gasthausplatz | 46397 Bocholt | Bocholter | Wochenmarkt | Fischstand von Jan de Graaf & Team 

Zum legendären Kibbeling aus Jan’s mobiler Kombüse hatten wir uns verabredet. Die Early-Lunch-Zeit rund um 11:00 Uhr schien uns passend, weil jeder von uns Mittags noch Termine hatte. Während Max den frittierten Seelachs ordert, bewege ich mich mit meiner Nikon D810 und dem „Ofenrohr-Objektiv“ um Hintergrund und Winkel der gewünschten Fotos auszuloten. Rasch ein paar Probe-Shots vom Stullen-servierenden Sven Liebrand vor dem Huckleberry … vom Blumen-einkaufenden Baback und seiner Tochter … ein paar durch’s Schaufenster eines Friseur-Salons geschossene Impressionen von einem stolzen Jungspund, der die Haare fesch geschnitten bekommt. 

Einstellungen, Licht … alles stimmig: „Let’s get ready to rumble!“ – so würde es Michael Buffer ankündigen, der legendäre amerikanische Ring-Ansager. Während Max und Kirsten die frisch frittierten Fischstücke in Remoulade tauchen, halte ich mit durchgedrücktem Auslöser diese Genuss-Momente fest.

 

Bis zu fünf Bilder pro Sekunde liefert die solide Vollformat-Kamera – ein Modell, das auch unser gemeinsames Fotografen-Idol Peter Lindbergh bevorzugt für Portraits genutzt hat.

Trotz der Distanz von ca. 12 Metern zu den futternden Motiven glaube ich den Geschmack des von Jan benutzten Kräutersalzes zu riechen – vielleicht sind es aber auch nur Nasen-Halluzinationen, wegen meines abermals ausgelassenen Frühstücks. Zeit für eine Pause, um auch ein paar Fischhäppchen zu kosten. Just in dem Moment nähert sich Vater Heinrich-Fritz Stellmach dem Markttreiben. Beim geselligen Vierer-Plausch am Stehtisch keimt Durst auf. Zudem sollte Fisch schwimmen, wie wir alle wissen ;-).

Der zuvor von mir abgelichtete Sven L. hat Verständnis für mein Ansinnen und bonniert eine Flasche gut gekühlten Grauburgunder für den „Außer-Haus-Verkauf.“ Damit … und mit vier Leihgläsern bewaffnet kehre ich zu unserem neu auserkorenen Samstag-Vormittag-Kibbeling & Weißwein-Hot-Spot zurück. Meine Geschichte, dass Svens Siebträgermaschine gerade streike und weder Kaffee noch Cappuccino möglich seien, scheint nicht sonderlich glaubwürdig vorgetragen worden zu sein ;-). Trotzdem: „Sehr zum Wohle – auf die Begegnung“, wie Theobald Pfaffmann anprosten würde.

Vier alle, sowie Sven & Chrissie sind uns einig, dass solche Momente zum Stadtbild Bocholts gehören sollten. Das Backfisch-schlemmende Paar vom Nebentisch ebenfalls. Aus Hünxe seien zu zum Markteinkauf nach Bocholt angereist. Genuss-selig-gesellig … dieser Ausschnitt aus einer Szenerie die man(n) & Frau vom Markt auf dem Düsseldorfer Carlsplatz kennen – Wiederholungs- und Wiederkehrenswert, so ihr Fazit.

Wir selbst sind in hoffnungsfroher Erwartung, dass diese Ausnahme zeitnah Regel werden könne – zumal solche Szenarien auf einen Teil der Bocholter Stadtmarke einzahlen – die Attraktivität des Bocholter Wochenmarktes.

Wir verabschieden uns aus dem Kreis der Genuss-Plauderer und bewegen uns mit Max vor das historische Rathaus – eine weitere Location für ein paar Portraits. Auch die dortigen Eiscafe-Institutionen haben inzwischen auf Winterzeit umgestellt, sprich die Außenbestuhlung ins Winterquartier eingelagert. Im nahegelegenen Mythos ordere ich zwei Espressi-to-Go für Kirsten und Max – der ein solches Setting für sich als maximal authentisch empfand. 

Nach gefühlten 15 Minuten sind wir um einige Impressionen reicher … und … die Erkenntnis, dass Bocholt einen Gewichtheber mit Namen Nils Strunk hat, der an Weltmeisterschaften teilnimmt. An diesem Samstag offensichtlich nicht, da stand er mit seiner Frau und offensichtlichem Nachwuchs vor dem historischen Rathaus, um die Glückwünsche zur standesamtlichen Trauung entgegen zu nehmen. 

406 Fotos | zwei Portionen Kibbeling | eine Flasche Grauburgunder | zahlreiche Begegnungen mit Bekannten und Unbekannten … und das alles in einem Zeitfenster von 63 Minuten. Hohe Erlebnis- und Genussdichte … so unser Fazit. 

Max … dem Interviewten gebührt das letzte Wort. Was muss noch raus … was sollten die Leserinnen und Leser der JahresWende-Ausgabe des PAN zusätzlich wissen? 

Ich finde, dass die Zeit rund um Weihnachten … zwischen den Feiertagen … vor dem anstehenden Jahreswechsel der ideale Nährboden ist, um gute Entscheidungen für das Jahr 2026 zu treffen und ins Handeln zu bringen. 

Jahrelang wurden wir werbetechnisch auf bestimmten Kanälen penetriert, mit der Botschaft „Ruf mich an!“ Damals ging es nur um eins. Bei uns kann es viele (Immobilien-) Gründe geben, uns anzurufen, wie: 

ein Gedankenaustausch über eine beabsichtigte Veränderung des Wohnumfelds

die kostenlose und unverbindliche Wertermittlung eurer Immobilie

Orientierung, wenn ihr zwischen Vermieten, Verkaufen oder Sanieren schwankt

ehrliches Feedback zu einer geerbten oder leerstehenden Immobilie

Inspiration, wie euer Grund und Boden heute vielleicht ganz neue Chancen bietet

oder einfach der Wunsch, mit jemandem zu sprechen, der zuhört, statt gleich zu verkaufen

Wir glauben: Gutes beginnt mit einem Gespräch. Ganz ohne Druck – aber mit dem richtigen Gespür für Möglichkeiten.

Max Stellmach real estate GmbH
Salierstraße 4, 46395 Bocholt
 Tel.: +49 (0) 2871 2937648

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