Advertorial | Text: Roland Buß | Fotos: stadtwerker GmbH & Kirsten Buß
Prolog
Kirsten und ich machen uns auf den Weg in das vertraute Hauptquartier der Stadtwerke Rhede … obwohl … darf man das noch denken bzw. schreiben nach der Fusion mit den Stadtwerken Bocholt? Es wird wohl noch ein wenig dauern, bis sich das aus unseren Köpfen rausgewaschen hat – aber genau darum soll es heute gehen.
Donnerstag | 05. März 2026 | 14:03 Uhr 46414 Rhede | Krommerter Weg 13 | Meetingraum im Headquarter Stadtwerke Rhede
Wir treffen auf die uns vertrauten Protagonisten Jessica Bernard und Tim Dröge. Eintrag ins Klassenbuch: Jürgen Elmer, der charismatische Geschäftsführer der neuen Gesellschaft, fehlt entschuldigt 😉
Aufbruch-Cappuccino | Der erste Chart
Der Duft von frischem Cappuccino und eine spürbare Aufbruchstimmung prägen das Feeling im Raum. Doch bevor wir in die tiefgreifenden Visionen der anstehenden Unternehmensfusion eintauchen können, holt uns erst einmal die Realität ein: Die Konferenztechnik bittet zum Tanz. Unter dem Tisch wird blind nach dem passenden Kabel gefischt, HDMI-Eingänge werden strengen Prüfungen unterzogen. Statt den IT-Support als Telefonjoker zu ziehen, eilt kurzerhand eine hilfsbereite Kollegin zur Rettung – eine waschechte „stadtwerkerin“ also?
Wobei wir genau an diesem Punkt, noch bevor das Gespräch am Tisch überhaupt richtig Fahrt aufnimmt, den Gender-Elefanten mit einem Augenzwinkern aus dem Meetingraum scheuchen können:
Unsere Gegenüber stellen klar, dass man extern vereinzelt über fehlende Inklusivität diskutiert habe, während das intern kein Thema war.
Tim schaltet den Flatscreen dazu. Der erste Chart: STADTWERKE Fusion – Entwicklung einer Unternehmensmarke.
Notizmappe, Voice-Rekorder, Kirsten und ich sind aufnahmebereit. Mögen die Spiele beginnen;
Wie fühlt sich diese noch frische Fusion in der Realität für Euch an?
Tim Dröge: Wir haben am 1. Februar den Hebel umgelegt. Seitdem pendle ich zwischen unseren beiden Standorten in Bocholt und Rhede. Ich würde euch gerne anhand des visuellen Destillates monatelanger Strategiearbeit mit in den Film nehmen.
Eine passende Anmoderation für den Schnelldurchlauf der kommenden 102 Folien, die Tim mit der Agentur gefühlte 14 Mal vor den unterschiedlichsten Gremien gehalten hat. Genau diese aufgeräumten Slides bilden nun das theoretische Fundament für das, was hier am Tisch so erfrischend menschlich besprochen wird.
Tim Dröge: Die größte Herausforderung ist aktuell das Zusammenwachsen unserer IT-Landschaften – weil wir bislang in unterschiedlichen Systemen arbeiten …
… „Wachstumsschmerzen“ der Verschmelzung?
Genau. Wichtig ist zu wissen, dass eine Fusion nicht nur aus schicken neuen Logos besteht, sondern aus ganz viel Kommunikation und dem Überwinden von Grenzen in den Köpfen – intern, wie extern.
Jessica, du begleitest als Macherin für Marketing und Kommunikation die praktische Umsetzung dieser neuen Dachmarke. Dein momentanes Gefühl?
Jessica Bernard: Die Phase der Machbarkeitsstudien und Planungen hat enorm viel Zeit in Anspruch genommen. Wir haben das normale Tagesgeschäft weitergeführt, während wir den Launch einer neuen Internetseite, bewusst nach hinten gestellt haben. Zunächst stand im Vordergrund, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abzuholen und mitzunehmen. Jetzt ist der Punkt gekommen, an dem wir rausgehen, auch wenn wir erst mit einer 80-Prozent-Lösung starten und der Rest sich dann Schritt für Schritt fügt.
Diese 80-Prozent-losleg-Bereitschaft kommt mir bekannt vor – Bocholts Bürgermeister Christian Mangen hat das in unserer Interview-Session ähnlich formuliert.
Facts
Tim Dröge: Baujahr 1980 | Leiter
Konzernentwicklung & Vertriebssteuerung | stellvertretender Geschäftsführer
• … pendelt aktuell zwischen Bocholt und Rhede. Kämpft mit der Termindichte und dem Spagat zur jungen Familie
• … kennt das Bocholter Waldbad noch aus Zeiten, als seine Großeltern direkt dahinter wohnten
• Jessica Bernard: Baujahr 1979 | Marketing & Pressearbeit
• Gerade aus einer Kenia-Auszeit zurückgekehrt. Sympathische Bräune zeichnet sie – die Mit-Umsetzerin der neuen Marke stadtwerker von der Theorie in die Praxis
Zwei Städte – zwei Welten – eine Vision
Lass uns über die realen Kräfteverhältnisse abseits der Folien sprechen. Auf dem Papier und in den Pressemitteilungen begegnet man sich stets auf Augenhöhe. In der Realität bringt Bocholt rund 250 bis 260 Kolleginnen und Kollegen mit an den Tisch, Rhede dagegen 90.
Auf dem großen Bildschirm hat die Präsentation derweil die Folien mit den alten, fragmentierten Firmenstrukturen erreicht. Ein fast schon historisches Patchwork aus unzähligen Kästchen, Linien, Tochtergesellschaften und Einzelmarken. Ein abstraktes Konstrukt, das unweigerlich die Frage aufwirft, wie man diese beiden Welten nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem menschlich zusammenbringen will.
Bocholt wirkt von der Mannschaftsstärke her eher wie ein größerer Tanker, Rhede dagegen wie eine kleinere, wendige Einheit. Wenn beide nun gemeinsam unterwegs sind: Wie gelingt es, diese unterschiedlichen Schiffstypen so zu koordinieren, dass beide ihren Kurs aktiv mitbestimmen – und niemand das Gefühl bekommt, nur noch im Kielwasser des anderen zu fahren? Oder … bestenfalls alle im gleichen Boot sitzen?
Tim Dröge: Das war von Anfang an das zentrale Thema. Mit knapp 90 Leuten ist in Rhede alles überschaubarer, die Wege sind kürzer, das Klima ist familiärer. Bei uns in Bocholt hast Du, bedingt durch die Größe, ganz andere Strukturen und teilweise deutlich längere Entscheidungswege. Wir wissen, dass wir da unheimlich sensibel vorgehen müssen, um mentale Grenzen aufzubrechen. Es geht darum, dass beide Seiten voneinander lernen.
Jeder hat in der Vergangenheit seine eigenen Prozesse entwickelt und meint natürlich erst einmal, sein Weg sei der richtige. Das bedeutet für alle Kolleginnen und Kollegen in diesem Jahr einen enormen Schulungsaufwand und, das muss man ganz ehrlich zugeben, auch Stress. Wir alle müssen offen dafür sein, uns auf etwas völlig Neues einzulassen.
Wir spüren, dass die Fusion eben kein reiner Papiertiger ist, sondern den Mitarbeitenden an der Basis momentan echten Schweiß abverlangt.
Wie wichtig war die Entwicklung der Dachmarke stadtwerker in diesem Zusammenhang?
Tim Dröge: Es war an der Zeit, uns neu aufzustellen – für uns selbst … aber auch nach außen. Wenn man sich das alte Organigramm dort auf der Leinwand ansieht, versteht man unser Problem. Ein Beispiel aus meiner eigenen Abteilung: Da saßen zwei Kollegen nebeneinander. Der eine meldete sich am Telefon mit „Stadtwerke Bocholt“, der Kollege am Schreibtisch daneben meldete sich mit „BEW“. Beide gehören zu uns, aber nach außen war das ein völlig uneinheitlicher Auftritt.
Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an die legendäre Szene aus dem Filmklassiker „Das Leben des Brian“:
Brian: „Seid ihr von der Judäischen Volksfront?“
Aktivist: „Judäische Volksfront? Quatsch! Wir sind die Volksfront von Judäa!“
Tim Dröge: Wir mussten dieses historische Wirrwarr beenden, um den Kunden einen klaren, einheitlichen Vertrauensanker zu bieten.
Wir brauchten eine inhaltliche Klammer, die dieses Silo-Denken nicht nur in den Computern, sondern vor allem in den Köpfen beendet.
Beim Gleiten durch die Charts und die alten Organigramme kommt mir die Analogie eines reinigenden Gewitters für die Markenarchitektur in den Sinn – ein Bild, das ich mit unseren Gesprächspartnern teile.
Tim Dröge: Genau, aus dem Organigramm-Chaos der Vergangenheit soll eine erlebbare Einheit werden.
Wie gibt man einem Konstrukt aus 350 Individuen einen neuen Namen, der nicht nach bürokratischem Kompromiss klingt?
stadtwerker: Eine neueIdentität ohne Grenzen
Auf dem Flatscreen verfolgen wir die Strategie zur Zusammenführung der bestehenden Marken zu einer neuen Einheit. Eine Markenarchitektur, die schon beim Hinsehen Vereinfachung, Klarheit, Gemeinsamkeit vermittelt.
Tim klickt weiter… zum ersten Mal entfaltet sich der neue visuelle Auftritt in voller Größe im Raum. Gelb als leuchtende Spotfarbe, gepaart mit Himmelblau und einem Dunkelblau. Im Zentrum der sogenannte „stadtwerker-Schwung“ – ein Logo, das optisch Energie-Amplituden, eine Wasserwelle, Mobilitätswege und Glasfaserleitungen in einer fließenden Bewegung vereint. Es wirkt modern, frisch, aber nicht aufdringlich.
stadtwerker … ein kleines „r“ im Namen – ein großer Schritt für euch … die Region? Weder Bocholt noch Rhede tauchen im Namen auf.
Tim Dröge: Das sehen wir wirklich so. Wir wollten diese mentalen Grenzen und das Denken in zwei Lagern komplett auflösen. Wir sind jetzt ein Team, und dafür brauchten wir einen Namen, der verbindet und nicht trennt. Ein Name, der nicht nach Behörde, sondern nach echten Menschen, nach Machern klingt – vom Netztechniker, über den Busfahrer bis hin zur Kollegin im Bahia.
Was sagt eure Belegschaft zu dem Namen?
Tim Dröge: Ich erinnere mich noch sehr gut an den Abend, als wir den neuen Auftritt erstmals intern der Belegschaft präsentiert haben. Das war in unserer großen Halle hier auf dem Hof. Wir hatten einen Foodtruck organisiert, Getränke in Reichweite … ein große LED-Wand, die die neugierigen Augen auf sich zog. Alle wussten, dass ein neuer Name kommt, aber der war bis dahin top secret.
Als dann stadtwerker aufleuchtete, konnte man förmlich spüren, wie es im Raum kollektiv ‚Klick‘ machte. Unseren Leuten war anzumerken, dass sie sich mitgenommen fühlten, die Reaktionen waren durchweg positiv. Das ist das Stärkste an dieser Marke: Wenn unsere Kolleginnen damit nach außen gehen, sich damit identifizieren und sagen: „Wir sind die STADTWERKER“ – bessere Botschafter kannst Du Dir für das Unternehmen … für eine Region gar nicht wünschen.
Sicherlich mag es Menschen geben, die denken: Ganz schön viel Tamtam für ein „r“ – da hätten die auch alleine draufkommen können – braucht es dafür eine externe Agentur?
Wir teilen unsere Erfahrung, dass es gerade in Veränderungsprozessen, in denen ein echter MindChange angesagt ist – wie man heute sagt und schreibt –, die Sicht von Externen ist, die eigene Betriebsblindheit aufzubrechen.
Mein erster Eindruck, den ich mit der Runde teile: Ich finde stadtwerker echt smart – er vermittelt Agilität.
Vor Jahren hat es uns ein Küchensystem von Bulthaup angetan, bestehend aus einem WERKschrank und einer WERKbank. Genau die Denke, wie wir sie in unserer eigenen Küche leben, mittlerweile mit einer antiken Werkbank neben einem amtlichen Herd. Dort wird geschnibbelt … gemörsert … gewürzt … gewerkelt halt.
Ich bin fasziniert von dem kleinen Detail, das den Unterschied macht. RESPEKT vor den UmDenkern … NeuDenkern der Agentur und dem Mut der Verantwortlichen, sich inspirieren zu lassen. 10 von 10 Punkten würden Kirsten und ich vergeben, so unser Feedback an Jessica und Tim.
Der Realitäts-Check: Was die Fusion im Alltag wirklich bringt
Aus der Vogel- bzw. Folien-Perspektive sieht alles toll aus. Aber wie schaut es konkret für die Kundinnen und Kunden aus?
Tim, lass uns die tollen Agentur-Folien für einen Moment beiseiteschieben. Wenn wir das Ganze auf den Alltag herunterbrechen: Was verändert sich für die Kundinnen und Kunden in Bocholt und Rhede zum Positiven? Was haben die Menschen konkret davon, dass ihr jetzt die stadtwerker seid?
Tim Dröge: Wenn man die stadtwerker auf ihren Kern reduziert, geht es um wesentlich mehr, als nur Kilowattstunden in der Leitung. Es geht um Lebensqualität, um Freizeit, um die kleinen, greifbaren Dinge, die den Alltag in Bocholt und Rhede schöner machen. Die Bocholter profitieren von den Rheder Angeboten und umgekehrt.
In erster Linie geht es darum, dass die Kunden nichts verlieren, sondern gewinnen. Die Verträge bleiben bestehen, die Standorte und unsere Kundencenter vor Ort bleiben nach wie vor erreichbar – wir werden hier ganz sicher kein anonymer Großversorger, sondern rücken in der Region eigentlich noch enger zusammen und bleiben der starke Partner vor Ort.
Energie ist auf dem heutigen Markt austauschbar. Den reinen Strom oder das Gas bekommst Du überall. Aber die Lebensqualität vor Ort, die ist eben nicht austauschbar. Wir wandeln uns vom reinen Energieversorger zu einem Full-Service-Provider für unsere Region. Es geht längst nicht mehr nur um Energie, sondern ebenso um digitales Leben, um Freizeit und um Mobilität. Genau da setzt unsere Dachmarke an: stadtwerker wird die übergreifende Klammer sein, die all diese Bereiche bündelt, damit wir den Menschen in Bocholt und Rhede künftig alles aus einer gemeinsamen Hand anbieten können.
Lasst sie uns fühlen, die Zukunft…
Tim Dröge: Gerne, stell Dir vor, Du hast ein einziges digitales Kundenportal für alles. Ein Login, und Du hast alles aus einer Hand: Du verwaltest Deinen Stromtarif, buchst Dein Glasfaser-Upgrade bei den ‚faserfreunden‘, checkst freie E-Ladesäulen in der Innenstadt oder schaust, wann die nächste Aufguss-Runde im Bahia startet. Das ist unsere Vision. Der Kunde soll nicht mehr das Gefühl haben, mit verschiedenen Stellen sprechen zu müssen, sondern mit einem vertrauten Partner vor Ort – einem Partner, der den Alltag einfacher, leichter und vernetzter macht.
Ferner gibt es die ganz praktischen Ergänzungen im Alltag, wo wir unsere Kräfte bündeln und voneinander profitieren.
Nehmen wir das Thema Freizeit: Wir haben in Bocholt mit dem Bahia ein enorm starkes Freizeit- und Saunabad, Rhede bringt dagegen ein tolles Freibad mit. Das gleicht sich wunderbar aus und ist eine perfekte Ergänzung für die Bürgerinnen und Bürger beider Städte.
Zack… da sind sie wieder, die verborgenen Erinnerungen, die immer mal wieder auftauchen, wenn wir mit Sigrid ter Beek (Bäderleiterin des Bahia) und Monika van de Sand (Marketing Bahia) über die Anfangsjahre des Bahia sprechen. Wir zählen uns zu den treuesten Fans der dortigen Saunalandschaft – und der Menschen, die dort als Gastgeber agieren. Ein Hotspot im wahrsten Sinne des Wortes: ein Epizentrum für Erholungssuchende aus der Region und weit darüber hinaus.
Aber… ich will nicht verhehlen, dass ich in den Anfangsjahren des Bahia ein wenig dauerbeleidigt war, angesichts der Phantomschmerzen in Bezug auf das damalige Bocholter Waldbad, das dafür weichen musste. Wer dort als Kind geplanscht … als Jugendlicher pubertiert hat, wird dieses Vakuum möglicherweise nachvollziehen können.
Wieso habe ich dieses Vakuum eigentlich so selten, durch einen Besuch des Freibades in Rhede gefüllt? Ich scheine genau so ein Gewohnheitstier zu sein, wie viele von uns ;-). Ich bin gespannt, ob sich die Grenzen auch in meinem Kopf auflösen.
Jessica, wie denkst Du darüber?
Wie ich Euch kenne, ist das Thema Kulinarik für euch ja besonders spannend – da werden wir uns künftig breiter aufstellen. Unser Kochstudio war bisher ein reines Bocholter Ding. Genau solche Angebote wollen wir jetzt standortübergreifend spielen. Wir haben da ein Team aus 6 wunderbaren Köchinnen und Köchen, die ihre Kurse mit unglaublichem Herzblut leiten. In unserem kommenden Kundenmagazin stellt Melina Merker als kleinen Vorgeschmack schon mal ihr Rezept für einen veganen ‚Smash Potato Döner Salat‘ vor. Und das Schöne ist: Ab Sommer können sich dann endlich auch die Rheder Kundinnen und Kunden auf diese Kochevents
Melina Merker, Köchin stadtwerker GmbH
freuen. Die Termine werden per Newsletter veröffentlicht – es lohnt sich also schon jetzt, ihn zu abonnieren.
Tim Dröge: Aber es ist keine Einbahnstraße, auch wir in Bocholt profitieren operativ massiv. Die Kollegen aus Rhede sind zum Beispiel schon sehr früh und sehr stark in das Thema Glasfaser eingestiegen. Die haben da einfach schon viel mehr Kompetenz und Erfahrungswissen aufgebaut als wir. Das hilft uns jetzt enorm, wo wir in Bocholt den Glasfaserausbau vorantreiben. Wenn man bereit ist, sich aufeinander einzulassen und Stärken zu bündeln, entsteht am Ende eine echte Win-win-Situation für die Lebensqualität unserer Kundinnen und Kunden. Genau daraus leitet sich unser Anspruch ab: Wir werden als stadtwerker die große, vernetzende Klammer für unsere Region bilden.
Was ist Eure Kernbotschaft an Eure stadtwerker … diese Menschen, die morgen früh raus zu den Kunden fahren?
Tim Dröge: Sie sind die Schlüssel zu allem. Wir können hier am Tisch die besten Konzepte entwerfen und die Agentur kann die schönsten Logos zeichnen. Aber wenn unsere Leute das nicht annehmen, ist es wertlos. Die Kernbotschaft ist: Egal, ob jemand vorher für Bocholt oder für Rhede gefahren ist – ab jetzt sind wir ein gemeinsames Team …
… was fortan unter einer einheitlichen Flagge segelt …
Tim Dröge: Irgendwie gefallen mir Deine maritimen Analogien ;-). Es hat Spaß gemacht, das Ganze auch mal aus diesem unkonventionellen Blickwinkel zu betrachten.
Es war uns ein Fest. Merci für Eure Einblicke.
ps: Angesichts unseres Austausches über Vernetzung und spürbare Mehrwerte für die Kunden wäre es aus meiner Sicht ein liegengelassener Elfmeter, eine Idee ungeteilt zu lassen, die schon seit langer Zeit in mir schlummert: eine Business-Sauna. Ein abgetrenntes Areal im weitläufigen Außenbereich des Bahia. Ein Refugium, in dem es völlig okay ist, das iPad auf den Tisch zu legen, Gedanken zu digitalisieren oder Mails zu beantworten – ohne die anderen Gäste zu stören. Echte Work-Life-Balance, für die man keine Ortswechsel mehr vornehmen muss. Eine Schreibwerkstatt, in der Gedanken und Zeilen wie diese hier entstehen, statt am heimischen Schreibtisch. Meine diesbezüglichen Impulse scheinen hier intern bereits die Runde gemacht zu haben, wie mir das verräterische Lächeln meiner Gegenüber zeigt. Okay, ich nehme es sportlich: „Die Stimme der Vernunft ist leise. Aber … sie wird nicht ruhen, bis sie sich Gehör verschafft hat.“ 😉
Übrigenfalls, wie die Gemahlin zu sagen pflegt: Ich weiß, dass ich nicht der Einzige bin, der diese Gedanken extrem smart findet ;-).
Wir sehen uns im Bahia oder im Freibad … ob mit oder ohne digitale Endgeräte ;-).











