Zwischen Pflanzen, Gartenbau und Teamgeist.
Dein Frühling als Techniker*in im Gartenbau wartet auf dich
Fotos & Text: Kirsten Buß
„Ich suche jemanden, der mit uns wächst”
Techniker*in Gartenbau bei Michaelas Garten in Bocholt-Holtwick
Ich kenne Michaela te Laar seit vielen Jahren. Ich denke gerne an die gemeinsamen Fotoshootings zurück, die wir in den von ihr angelegten Gärten gemacht haben. Zwischen Allium-Kugeln, Gräsern, Staudenbeeten und liebevoll gestalteten Sitzecken. Vielen Dank an der Stelle, liebe Michaela, für dein Vertrauen zu mir und meiner Kamera. Wenn ich sie im Frühling in Holtwick besuche, steht sie selten still. Mal steckt sie die Hände in die Erde, mal erklärt sie ihrem Team die nächste Pflanzfläche, mal lacht sie mit Kundinnen und Kunden mitten im Grünen. Noch ein paar Wochen, und die Allium-Kugeln erstrahlen wieder in voller Blüte. Ein Zeichen dafür, dass die schönste Zeit im Gartenjahr beginnt.
Michaelas Garten ist für sie kein „Betrieb”, sondern ein Herzensprojekt. Und genau dafür sucht sie jetzt Verstärkung. Einen Technikerin Gartenbau (m/w/d) im Garten- und Landschaftsbau, Bachelor Professional in Technik – in Voll- oder Teilzeit. Es ist eine Stelle mit Gestaltungsspielraum, Verantwortung und der Möglichkeit, wirklich etwas zu bewegen.
Wir schaffen Lebensräume statt Standardgärten
„Die Neu- und Umgestaltung sowie die Pflege von Privatgärten sind unsere Leidenschaft”, sagt Michaela gleich zu Beginn unseres Gesprächs. „Wir lieben Gräser und Stauden und wir lieben Menschen. Gärten sind ja immer auch ein Stück Persönlichkeit der Menschen, die dort leben. Wir bauen keine Standardgärten, sondern Lebensräume.”
Diese Haltung prägt alles, was bei Michaelas Garten passiert. Jeder Auftrag ist eine neue Geschichte, jeder Garten ein Unikat. Und genau dafür braucht Michaela jemanden an ihrer Seite, der nicht nur fachlich stark ist, sondern auch den Blick für Menschen und ihre Wünsche hat.
Im Prinzip wäre es für mich selbst genau der richtige Job
Die neue Stelle ist für Michaela ein ganz bewusster Schritt. Auf meine Frage, wie viel eigenverantwortliche Leistung sie sich von der Person wünscht, muss sie nicht lange überlegen: „Eine große”, sagt sie. „Ich möchte mich ja selbst entlasten. Diese Stelle soll wirklich als rechte Hand für mich fungieren. Im Prinzip wäre es für mich selbst genau der richtige Job.”
Als Techniker*in Gartenbau übernimmst du eigenverantwortlich die Leitung und Organisation der Gartenbauprojekte. Du entwickelst Pläne, erstellst Angebote, begleitest die Umsetzung, behältst Kosten und Qualität im Blick und führst die Projekte bis hin zur Rechnung. Dazu gehört die Koordination von Baustellen und Mitarbeitenden genauso wie klassische Baustellenarbeit und du bist also sowohl im Büro als auch im Garten zuhause.
„Mir ist wichtig, dass diese Person wirklich Projekte in die Hand nimmt”, erklärt Michaela. „Ich möchte Verantwortung teilen, nicht einfach nur Aufgaben abladen. Wer bei uns Techniker*in ist, soll Entscheidungen treffen dürfen, natürlich immer im Austausch mit mir und dem Team.”
„Blütenkugeln,
die Potenziale
entfalten“
Allium symbolisiert Wachstum, Stärke und
das Erblühen der inneren Kraft.
Liebe zu Pflanzen – und zu Menschen
Fachlich wünscht sich Michaela eine abgeschlossene Weiterbildung als Technikerin oder Meisterin im Garten- und Landschaftsbau. „Die Liebe zu Pflanzen muss da sein, zusätzlich zur Ausbildung”, betont sie.
Genauso wichtig ist ihr die Freude am Menschen. „Der Mensch, der hier anfängt, sollte Spaß am Kundenkontakt haben”, sagt sie. „Er oder sie sollte gut auf Kundenwünsche eingehen können und den Blick dafür haben, daraus schöne Gärten zu gestalten.”
Die neue Person soll nicht nur Pläne entwickeln, Angebote erstellen und Projekte abrechnen, sie soll auch ein Vermittler zwischen Kunden und Team sein. „Teamfähigkeit ist da total gefragt”, erklärt Michaela. „Ich brauche jemanden, der das, was beim Kunden besprochen wird, so ins Team bringt, dass alle wissen, worum es geht und alle an einem Strang ziehen.”
Effektiv und produktiv wachsen
Natürlich hätte Michaela auch sagen können: Wir bleiben einfach kleiner. Also frage ich sie: Warum möchtest du überhaupt weiterwachsen?
„Effektiv und produktiv wachsen finde ich gesund”, sagt sie. „Ich möchte den Prozess, den wir jetzt mit unseren Mitarbeitern haben, optimieren, so dass ich entlastet bin und die Kundenorientierung noch besser vonstattengehen kann.”
Es geht ihr nicht darum, um jeden Preis größer zu werden, sondern klüger. Die neue Technikerstelle ist ein Schlüssel dafür. Jemand, der Strukturen mitdenkt, Abläufe sortiert und dafür sorgt, dass die Qualität der Gärten und die Nähe zu den Kunden noch stärker spürbar wird.
Am Ende unseres Gesprächs geht es um die Frage, welche Vorteile jemand hat, der bei Michaelas Garten anfängt. Michaela zählt nicht nur Fakten auf, sie spricht viel von Freiraum.
„Die Arbeitseinteilung richtet sich danach, wie es anfällt”, erklärt sie. „Es gibt viel Gestaltungsspielraum und viele Freiheiten. Ich mag es, wenn Menschen ihren Bereich eigenständig organisieren.”
Dann kommt etwas, das man nicht überall findet: „Der Mitarbeiter darf gerne seinen Hund mit ins Büro bringen und mit zur Arbeit”, sagt sie und lacht. Wichtig ist, dass die Chemie stimmt, zwischen mir und den Mitarbeitern, aber auch im ganzen Team.”
Ein wichtiges Thema für Michaela ist Mitarbeiterführung. Ich spreche sie darauf an, dass in ihrem Betrieb Wertschätzung eine große Rolle spielt und dass sie es eigentlich nicht mag, wenn jemand sie „Chef” nennt.
„Nein, das mag ich wirklich nicht”, bestätigt sie. „Wir sind ein Team, das steht bei uns ganz vorne. Wir haben eine lockere Betriebsstruktur und keine Hierarchien im klassischen Sinne.”
Stattdessen setzt sie auf Nähe und Augenhöhe. „Natürlich trage ich Verantwortung”, sagt sie. „Aber ich möchte, dass sich hier niemand klein fühlt. Jede und jeder bringt etwas Wichtiges ein.”
Ein besonderes Extra im Paket ist ein Bonus, den nicht jeder Betrieb bietet. „Ein Bonus bei uns ist die zusätzliche Betriebskrankenkasse”, erwähnt sie ausdrücklich. Dazu kommen kostenlose Arbeitskleidung, bezahlte Fahrzeit und die Möglichkeit, über eine Betriebskrankenkasse abgesichert zu sein.
„Ich finde, solche Dinge sind ein Zeichen von Respekt”, sagt sie. „Wenn jemand morgens früh losfährt, gehört die Fahrzeit für mich zur Arbeit. Punkt.”
Mehr als ein Job: ein Platz im Team
Wenn Michaela von ihrem Team erzählt, wird schnell klar, wie sehr ihr die Menschen am Herzen liegen. Es gibt gemeinsame Momente außerhalb des Arbeitsalltags, kleine Feste und spontane Aktionen. „Das müssen keine riesigen Events sein”, meint sie. „Manchmal reicht ein Grillabend, ein Stück Kuchen im Hof oder ein Kaffee nach Feierabend, um zu merken, wir gehören zusammen.”
Für die neue Person wünscht sie sich genau dieses Gefühl. „Ich möchte, dass man hier nicht nur sagt: ‚Ich habe einen Job’, sondern: ‚Ich habe meinen Platz gefunden’”, fasst sie zusammen. „Mit all dem, was man kann und auch mit dem, was man noch lernen will.”
Am Ende unseres Gesprächs frage ich sie, was sie jemandem sagen würde, der diesen Text liest und noch zögert. Michaela denkt einen Moment nach und lächelt dann: „Wenn du Technik, Organisation und Pflanzen liebst, Verantwortung nicht scheust und Lust auf ein Team mit Herz hast, dann melde dich einfach. Wir müssen nicht sofort eine perfekte Bewerbungsmappe sehen. Ein ehrliches Gespräch ist der beste Anfang.”
Der Frühling ist die beste Zeit, Neues zu pflanzen – im Garten wie im eigenen Berufsleben.
7 Fragen alles im Überblick
Michaela, wenn du an deinen Alltag im Frühling denkst, in welchem Moment merkst du: „Dafür liebe ich meinen Beruf“?
Das ist der Moment, wenn ich zum ersten Mal in einen Garten komme, in dem nach dem Winter wieder etwas passiert. Wenn Kunden mit leuchtenden Augen erzählen, was sie sich wünschen und ich im Kopf schon sehe, wie Gräser, Stauden und Allium später wirken. Dieses gemeinsame Träumen und dann nach einigen Wochen im fertigen Garten zu stehen, das berührt mich jedes Jahr.
Viele kennen dich als sehr nahbare Chefin, die eigentlich gar keine „Chefin“ sein will. Wie würdest du dich selbst als Führungspersönlichkeit beschreiben?
Ich sehe mich eher als Teil des Teams mit etwas mehr Verantwortung. Ich möchte wissen, wie es meinen Leuten geht, auch menschlich. Mir ist wichtig, dass wir offen reden können. Ich gebe gerne viel Freiheit, erwarte aber Ehrlichkeit im Gegenzug. „Chef“ klingt für mich nach Abstand, und den möchte ich nicht.
Was wünschst du dir von der Person, die diese neue Stelle übernimmt, jenseits von Zeugnissen und Abschlüssen?
Ich wünsche mir jemanden, der mit uns lacht, der morgens gerne kommt und der auch an langen Tagen noch den Blick für das Schöne behält. Jemanden, der Kunden wirklich zuhört und nicht gleich mit der Standardlösung um die Ecke kommt. Und jemanden, der mit mir diskutiert, wenn er eine bessere Idee hat und nicht, der nur nickt.
Gibt es eine Situation aus den letzten Jahren, bei der du gemerkt hast: „Jetzt wäre eine rechte Hand Gold wert gewesen“?
Oh ja, einige. Besonders bei Projekten, bei denen mehrere Gewerke, enge Zeitfenster und anspruchsvolle Kundenwünsche zusammenkamen. Da stand ich oft gleichzeitig am Telefon, auf der Baustelle und am Rechner. In solchen Momenten habe ich gemerkt, wenn jetzt jemand strukturiert mitdenkt, Prioritäten setzt und das Team koordiniert, wird es für alle entspannter.
Wie stellst du dir die Zusammenarbeit im Alltag vor, zwischen dir und der neuen Kollegin oder dem neuen Kollegen?
Idealerweise sitzen wir morgens kurz zusammen, gehen die Projekte durch und verteilen, wer was übernimmt. Ich freue mich total darauf, Dinge abgeben zu können, mit dem guten Gefühl, dass es in guten Händen ist. Und zwischendurch gibt es immer wieder kleine Abstimmungen zwischendurch, auch mal spontan im Garten oder am Auto.
Bei euch dürfen Hunde mit zur Arbeit kommen. Wie kam es dazu und was macht das mit der Stimmung?
Ich bin selbst ein Hundemensch. Tiere bringen eine besondere Ruhe ins Team und manchmal auch ein bisschen Chaos, aber im positiven Sinne. Wenn in der Pause ein Hund durch den Hof tapst, lächeln alle kurz. Das Erdige unseres Berufs und ein Tier an der Seite, das passt für mich einfach zusammen.
Was soll jemand, der gerade mit dem Gedanken spielt, sich bei dir zu bewerben, als Nächstes tun?
Ganz ehrlich, einfach melden. Anrufen, eine kurze Mail schreiben, vorbeikommen. So, wie es für die Person am besten ist. Wir können uns in Ruhe kennenlernen, den Betrieb zeigen und gemeinsam schauen, ob wir zueinander passen. Der Rest ergibt sich dann.
Heinrich-Hertz-Straße 7a, 46399 Bocholt | T: 02871 203 | M: 0173 2742803 | info@michaelas-garten.de | www.michaelas-garten.de











